Mut kennt keine Grenzen - ein Erlebnisbericht von John Müller
Mut kennt keine Grenzen.
14 Chemotherapie-Zyklen, zehn Monate im Krankenhaus – und eine Diagnose, die in Deutschland nur rund 25 Menschen jährlich erhalten.
Nach seiner Entlassung erfuhr John Müller beim zweiten Check-up, dass zwei seiner ehemaligen Mitpatienten inzwischen gestorben waren. In diesem Moment fasste er einen Entschluss: Er würde 8.000 Kilometer von Berlin bis zum Taj Mahal fahren – für junge Menschen mit Krebs.
15 Länder, darunter Usbekistan, Tadschikistan, Afghanistan und Pakistan. Immer wieder besuchte John junge Krebspatienten in Kliniken und gab ihnen ein Versprechen: „Wenn ihr es schafft, euch Zyklus für Zyklus durchzukämpfen, schaffe ich es auch – Etappe für Etappe bis nach Indien.“
Er schlief in Moscheen, im Kloster Melk und an einem der abgelegensten Orte Tadschikistans. In Afghanistan wurde er von Taliban-Kämpfern verhört.
Über 100 Medien berichteten, rund 85 Millionen Menschen wurden erreicht. 50.000 Euro kamen für den Krebsnotfallfonds zusammen.
Doch an diesem Abend erzählt John live von dem, was auf keiner dieser 8.000 Kilometer in der Presse stand.
Riding for the ones who can't.
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